Ein Hund namens Money von Bodo Schäfer

Das Buch „Ein Hund namens Money“ ist meiner Ansicht nach nicht nur eine spannende Lektüre, sondern auch eine gute Grundlage für finanzielle Allgemeinbildung für Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene. Dieses Buch habe ich an der Staatlichen Regelschule Kahla (Klasse 6 und 7) im Offenen Unterricht und im Deutsch-Unterricht sowie an der Thüringer Gemeinschaftsschule Bürgel im Deutsch-Unterricht (Klasse 8 und 9) bearbeitet. Möglich wären auch interdisziplinäre Projekte und AGs, in welchen die Schwerpunkte des Buches behandelt werden können. So hat eine Gruppe von Schüler*innen aus Kahla unter meiner Leitung einen Film zum Thema „Inflation“ gedreht und am bundesweiten Wettbewerb „econo_me“ teilgenommen. Unser Film wurde unter die 13 besten Beiträge gewählt und ausgezeichnet.      

Worum geht es im Buch? Das Buch handelt von Kira und ihrem Hund Money, welcher ihr clevere Ratschläge im Bereich Geld und Wohlstand gibt. Kira lernt u.a. Inhalte wie ein Traumalbum anlegen, visualisieren, Traumdosen basteln, sparen, Geld dazuverdienen und aufteilen, Arbeiten delegieren, mit Schulden umgehen, das Risiko streuen, ein Erfolgsjournal schreiben, eine Zinseszinsformel anwenden und richtige Glaubenssätze entwickeln.

Allerdings erscheint mir das Unterthema „Investitionen“ etwas zu kurz bzw. zu oberflächlich. Im Buch handelt es sich grundsätzlich um Aktienfonds bzw. Dachfonds als die beste Investitionsmöglichkeit. Aktuelle Themen zu Investments wie Aktien, Kryptowährung, Immobilien, Edelmetalle und Rohstoffe werden leider ausgeklammert. Nichtsdestotrotz empfehle ich dieses Buch für jeden Menschen, der sich für das Thema „Finanzen“ interessiert. Nicht umsonst wurde das Buch „Ein Hund namens Money“ als eine Pflichtlektüre in China im schulischen Bereich eingeführt. So können wir von der Weltmacht China lernen und dieses Buch zur Pflichtlektüre an deutschen Schulen erklären.  

Ich plädiere also für den Einsatz des Buches „Ein Hund namens Money“ im Schulunterricht. Am besten kann das Buch ab Klasse 8 bearbeitet werden, weil m.E. die Schüler*innen in dieser Altersstufe reifer sind und die Inhalte der Lektüre tiefgründiger verstehen und besser verinnerlichen können. Es lebe Money an deutschen Schulen!

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